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First Solar feiert Richtfest in Frankfurt (Oder): Zweites deutsches Werk nimmt im Sommer 2011 Produktion auf

February 16, 2011

Frankfurt (Oder), 16. Februar 2011 – First Solar, der weltweit größte Hersteller von modernen Dünnschicht-Solarmodulen, verdoppelt seine Kapazität in Deutschland. Heute feiert das Unternehmen gemeinsam mit Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck Richtfest für das zweite Werk für Solarmodule in Frankfurt (Oder).

Nach nur knapp einjähriger Bauzeit und einer Investition von 173 Millionen Euro soll die neue Produktionsanlage bereits im dritten Quartal 2011 den Betrieb aufnehmen. Auf einer Fläche von knapp 50.000 m2 soll sie jährlich Solarmodule mit einer Gesamtleistung von mehr als 238 MW liefern. Damit steigert First Solar seine Produktionskapazität in Deutschland um knapp 100 Prozent auf insgesamt 477 MW und schafft dauerhaft bis zu 500 neue Arbeitsplätze. Das neue Werk wird sauberen Strom aus einer eigenen Solaranlage auf dem Dach der Produktionshalle nutzen.

„Deutschland ist und bleibt ein wichtiger Markt für Solarenergie und Produktionsstandort für First Solar“, erklärt Bruce Sohn, Präsident von First Solar. „Die Unterstützung der Politik ist wichtig für unsere Investition, und hilft uns, die Kosten von Solarenergie auf das Niveau konventionell erzeugten Stromes zu senken. Die Entscheidung, die Solarförderung konstant zurückzufahren statt den Markt durch einen Deckel zu begrenzen, ist notwendig und zugleich Ansporn, die Kosteneffizienz weiter zu steigern. Die Verdoppelung unserer Kapazitäten in Frankfurt (Oder) wird uns ermöglichen, die wachsende Nachfrage nach sauberer, bezahlbarer erneuerbarer Energie zu niedrigen Kosten in Deutschland, Europa und weltweit zu befriedigen.“

Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, sagte zum erneuten Engagement des Solarmodulherstellers, der seit 2007 in Frankfurt (Oder) Module für Solarparks und gewerbliche Anlagen produziert: „Wir begrüßen diese zusätzliche Investition von First Solar, einem wichtigen Arbeitgeber in Brandenburg. First Solar schafft nicht nur bis zu 500 neue Arbeitsplätze für unsere qualifizierten Arbeitskräfte, sondern eröffnet auch zusätzliche Perspektiven für den Industrie- und Wirtschaftsstandort Brandenburg. Die Zukunftsbranche Erneuerbare Energien schlägt damit neue, kräftige Wurzeln im märkischen Sand.“

Katherina Reiche, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, sieht den Kurs der Bundesregierung bestätigt: "Dass ein weltweit führendes Solarunternehmen wie First Solar erneut massiv in den Standort Deutschland investiert, ist ein Beleg für eine erfolgreiche Klimaschutz- und Wirtschaftspolitik. Dies zeigt, dass Deutschland attraktive Rahmenbedingungen bietet."

„Die Solarindustrie hat sich in Brandenburg zu einer der innovativsten Wachstumsbranchen entwickelt“, bestätigt Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg. „Fast jedes zweite in Deutschland produzierte Solarmodul kommt inzwischen aus Brandenburg. Dank der Solarindustrie haben wir in den vergangenen Jahren hunderte von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen schaffen können. Die Expansion und Ansiedlung namhafter Hersteller hat dazu geführt, dass die gesamte Wertschöpfungskette in der Region vertreten ist.“

„Wir setzen uns für einen geschlossenen Solarkreislauf ein, daher freuen wir uns besonders über die Entscheidung von First Solar, erneut bei uns zu investieren“, sagt Martin Wilke, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder). „Mit seinem vorfinanzierten Rücknahme- und Recyclingprogramm ist First Solar hier Vorreiter und bietet eine echte, kostengünstige Alternative zu konventioneller Energieerzeugung. Wir rechnen damit, dass zusätzlich zu den Jobs im Werk die gleiche Anzahl an Stellen bei Zulieferern und Dienstleistern entstehen werden. Dadurch profitiert die Wirtschaft insgesamt noch stärker vom Investment von First Solar.“

Burghard von Westerholt, Werksleiter und Geschäftsführer der First Solar Manufacturing GmbH, sagte: „First Solar ist stolz darauf, bereits vier Jahre nach der Eröffnung des ersten Werkes die Kapazität verdoppeln zu können. Das verdanken wir neben der Unterstützung durch die Politik auch unserer qualifizierten und hochmotivierten Belegschaft. Unser erneutes Investment ist ein weiteres Signal an unsere Kunden und Mitarbeiter in Deutschland, dass sie auch in Zukunft auf unser Engagement in diesem wichtigen Markt zählen können.“

Der Ausbau des Standortes Frankfurt (Oder) ist Teil der weltweiten Strategie von First Solar, die Produktionskapazität bis 2012 auf mehr als 2,7 GW auszubauen.

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Über First Solar
First Solar, Inc. (Nasdaq: FSLR) fertigt Solarmodule mit Hilfe eines hoch entwickelten Halbleiter-Beschichtungsverfahrens, das die Kosten für Solarstrom deutlich reduziert. Dank der Möglichkeit, saubere und erneuerbare Energie kostengünstig zu produzieren, bietet First Solar eine wirtschaftliche Alternative zu konventionellem Strom und den damit verbundenen Phänomenen der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, Treibhausgas-Emissionen und stoßzeitabhängigen Netzwerkanforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.firstsolar.de.

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